Einladung - Mitmachen für Lütjenburg!

Unsere Fraktion wurde von den Bürgern Lütjenburgs gewählt. Volksvertreter ist vielleicht ein unmodernes Wort, aber wir verstehen das als Auftrag, die Interessen der Wähler in Politik umzusetzen, nicht die der Wirtschaft oder einer Ideologie. Deshalb sind unsere Ortsverbandssitzungen öffentlich. Kommt und sagt uns, wo der Schuh drückt. Diskutiert mit uns, gebt Anregungen und Kritik. Es hilft uns, im Sinne der Bürger zu arbeiten. Wir treffen uns im Champs, die Termine findet Ihr auf unserer Facebook-Seite https://www.facebook.com/grueneluetjenburg/

Leider gibt es rechtliche Beschränkungen für die Fraktionssitzungen. Das hindert uns aber nicht, für wichtige Themen Bürger zur Sitzung einzuladen oder eine Bürgersprechstunde vor der Sitzung anzusetzen. Bitte sprecht uns vorher an. Auf einer Ortsverbandssitzung, per Mail oder Telefon. Die Termine findet Ihr hier: https://www.stadt-luetjenburg.de/index.php/sitzungseinladungen.html: Sitzungskalender 2019 I.pdf

Einladung zum Stammtisch des OV Lütjenburg

Der Weg aufs Amt bleibt Standard

Die Digitalisierung ist in der deutschen Verwaltung noch nicht flächendeckend angekommen. Während sich viele Städte und Kommunen bemühen, Verwaltungs­prozesse zu optimieren und medien­bruchfreie Service­leistungen für alle Bürger und Unternehmen zu schaffen, hinken einige Gemeinden deutlich hinterher. In Lütjenburg ist es sogar ausdrücklich nicht erwünscht, dass sich Bürger via Internet über die Beratungsunterlagen der Stadtvertreterversammlungen informieren.

Beratungsunterlagen der Stadtvertreterversammlungen müssen öffentlich einsehbar sein und in vielen anderen schleswig-holsteinischen Gemeinden können sich Bürger online informieren, beispielsweise im Kreis Plön, in den Ämtern Preetz Land, Bokhorst-Wankendorf, Probstei und Großer Plöner See sowie in den Städten Schwentinental, Plön und Preetz.

In Lütjenburg hingegen werden laut Satzung die Sitzungsunterlagen einschließlich Einladung und Tageordnung vor einer Stadtvertreterversammlung nur den Mitgliedern der Stadtvertretung sowie den bürgerlichen oder beratenden Mitgliedern online zur Verfügung gestellt. Ständigen Pressevertretern werden die Unterlagen übersandt. Alle Bürger, die sich informieren möchten, müssen das Rathaus aufsuchen und die Unterlagen vor Ort einsehen. 

Als die Mitglieder der Stadtvertretung nun über eine neue Geschäftsordnung beraten haben, hat die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Lütjenburg mit Datum vom 26. Juni 2022 einen Antrag zur Geschäftsordnung eingebracht, um zu erreichen, dass die Unterlagen in Lütjenburg ebenfalls über das Internet verfügbar würden. 

Konkret sollte in §5 der neuen Geschäftsordnung „Einberufung der Sitzung“ der Satz „Zusätzlich können die öffentlichen Beratungsunterlagen in der Verwaltung (Amt Lütjenburg) eingesehen werden.“ ersetzt werden durch: „Öffentliche Beratungsunterlagen werden den Bürgerinnen und Bürgern unter www.Stadt-Luetjenburg.de zeitgerecht i. S. § 5 (2) dieser Geschäftsordnung bereitgestellt.” Der Antrag ist am 30. Juni 2022 von der Stadtvertretung abgelehnt worden.

„In einer mehr und mehr digitalen Welt erscheint es mehr als widersprüchlich, wenn von Bürger*innen, die sich über die Vorlagen, die ihre gewählten Vertreter für Entscheidungen nutzen, die wiederum die Bürger*innen anschließend direkt betreffen, ‚verlangt‘ wird, sie mögen (bitte) zum Amt gehen (oder fahren) um dort nach Antragstellung die Unterlagen einsehen (vielleicht auch kopieren) zu dürfen“, kommentiert der Grüne Stadtvertreter Klaus Giesche diese Entscheidung. Zudem sei der Ablehnungsgrund fragwürdig. Unter anderem sei die Entscheidung damit begründet worden, dass man sich nicht vorstellen könne, welche Bürger*in ein Interesse daran haben könnten, diese (häufig trockenen) Informationen zu lesen.

Kritik an der Darstellung Otto von Bismarcks

Der Bismarckturm in Lütjenburg ist renoviert worden. Im Zuge der Baumaßnahmen sind zwei Nebenräume zu Ausstellungsräumen umfunktioniert worden. Zum einen wird dort in Texten und Bildern über die Entstehung des Turmes berichtet, zum anderen über den Reichskanzler Otto von Bismarck.

Die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erhebt gegen die kritiklose Darstellung zum Leben und politischen Wirken von Otto von Bismarck Einspruch. Denn Otto von Bismarck polarisiert nicht nur in Lütjenburg. Die einen sehen in ihm einen großen Staatsmann, die anderen einen antidemokratischen Machtpolitiker. „Es bedarf einer kritischen Geschichtseinordnung und nicht einer einseitigen Ehrung“, so die Fraktionsvorsitzende Andrea Danker-Isemer.

Obwohl sie einen Antrag auf Mitbestimmung an der Ausstellungsgestaltung gestellt hatte, sind der Inhalt und der Umfang der Ausstellung zu Otto von Bismarck nicht mit den Stadtvertreter*innen abgestimmt worden. Nach der erfolgten Ausstellungsinstallation hat die Grüne Fraktion eine reduzierte Darstellung sowie eine Einordnung des Textes und der Bilder in die heutige Geschichtsauffassung gefordert. Auch dieser Antrag ist in der Stadtvertretung abgelehnt worden.

Zum Hintergrund:

Der 1898 errichte Bismarckturm war nach einer Grundsanierung im September vergangenen Jahres wiedereröffnet worden. Die Kosten beliefen sich auf 600.000 Euro, die zur Hälfte vom Bund getragen wurden.

„Der Inhalt der Ausstellung ist vom Stadtreferenten, dem Stadtarchiv und der Bismarckstiftung in der Ausgestaltung bestimmt worden. Sie ist nicht mit uns abgestimmt worden; das ist aber im Wirtschaftsausschuss am 21. April 2021 durch den Bürgermeister zugesagt worden. Auch sollte der Schwerpunkt eindeutig auf der Stadtgeschichte liegen“, sagt Danker-Isemer. Sie kritisiert, dass die Stadtvertreter*innen nicht einbezogen worden waren, dass die Bismarck-Ausstellung zu umfangreich und unkritisch sei.

Die Grünen haben die Verwaltung gebeten, die Darstellung zu Otto von Bismarck in den Ausstellungsräumen bis auf eine Tafel mit den Lebensdaten des ehemaligen Reichskanzlers und das Bild, das ihn als „Abgeordneten, Reichskanzler und Gesandten“ zeigt, zu reduzieren. Denn die Ausstellung sieht ganz anders aus: Die Tafeln zu seinem Leben und politischen Wirken stehen am Anfang des Rundganges und nehmen den halben Platz des Raumes ein. Die Stadtgeschichte nimmt dabei einen nachrangigen Platz ein.

„Inhaltlich erfolgt keine Einordnung der Texte und Bilder in die heutige Geschichtsauffassung“, so Danker-Isemer. Unkommentiert werde so einer „Blut und Boden“-Mentalität Vorschub geleistet. Das werde auch in der unkommentierten Laudatio auf Bismarck klar: „Der alte Kanzler ruht in Frieden nach schwerer Arbeit, Drang und Sturm; sein Name aber bleibt hienieden: zum Himmel hebt ihn dieser Turm! Die stolze Höhe soll ihn preisen, Fürst Bismarck, der mit starker Hand aus Kraft und Geist, aus Blut und Eisen geeint ein deutsches Vaterland.“

 

Lust auf Grün! Lust auf Wahlkampf!

Grüner Infostand auf dem Lütjenburger Wochenmarkt am 8., 18. und 25. September

Kommt vorbei und informiert Euch über unser Grünes Wahlprogramm! Wir beantworten Eure Fragen und sprechen mit Euch über Grüne Ideen und ihre Umsetzung.

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Signal für Hein Lüttenborg

Hein Lüttenborg soll nicht aufs Abstellgleis. Das meinen auch der Grüne Ortsverband Lütjenburg und die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in der Ratsversammlung Lütjenburg. Sie unterstützen die Mitgliedschaft der Stadt im Verein Schienenverkehr Malente-Lütjenburg e.V.

In naher Zukunft sollte es uns gelingen, die Strecke von Hein Lüttenborg zu reaktivieren, davon ist der Grüne Ortsverband überzeugt. Um den Klimawandel einzugrenzen, brauchen wir eine nachhaltige Mobilität und hierfür müssen attraktive Alternativen zum Autoverkehr geschaffen werden. Gerade auch im ländlichen Raum ist es erforderlich, das Schienennetz auszubauen.

Die Bahnstrecke Bad-Malente-Gremsmühlen-Lütjenburg ist für den Urlaubs- und Ausflugsverkehr, aber auch für die Daseinsvorsorge in unserer Region von erheblichem Nutzen. Von der Reaktivierung würden sowohl die Menschen, die hier in der Region leben, als auch die Touristen und damit auch die Gastgeber erheblich profitieren. Und natürlich das Klima.

„Ein Verlust der Strecken würde diese Entwicklungsperspektive des ostholsteinischen Schienennetzes für alle Zeiten unwiederbringlich verbauen und dazu führen, die gesamte Region um Lütjenburg und die Hohwachter Bucht nie wieder an die Schiene anschließen zu können, was für die künftige Verkehrsentwicklung fatal wäre“, heißt es in der Potenzialanalyse der Expertengruppe Hein Lüttenborg 2030. Das Gutachten weist auf den hohen Nutzen der Reaktivierung hin sowie auf die Verbindung mit dem Anschluss an die Bahnstrecke Ascheberg-Neumünster und die geplante der Regionalbahn von Lübeck nach Malente-Nord.

Das Stufenkonzept zur Reaktivierung der rund 17 Kilometer langen Strecke „Hein Lütjenborg“ sieht zunächst eine Planung im  Draisinenverkehr vor und dann einen touristischen Ausflugsverkehr, der später in den ÖPNV mündet. Als Pilotprojekt könnte der Betrieb mit einem solarbetriebenen Schienenfahrzeug (SolarTram) reaktiviert werden.

Für eine Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der stillgelegten Nebenbahn hat gerade eine Spendenaktion die noch fehlenden Kosten zusammengebracht. Jetzt ist der Nah.SH gefordert.

Übrigens: Die Bahntrasse ist bereits 1890 auf dem ersten Teilstück in Betrieb genommen worden, 1892 wurde Lütjenburg an das deutsche Eisenbahnnetz angeschlossen. 1996 wurde der Bahnverkehr eingestellt und vier Jahre lang fuhren noch Museumszüge auf der Strecke.

Solar und Photovoltaik auf die Dächer

09.07.2021

Saubere, klima- und umweltfreundliche Energieerzeugung für Strom und Wärme ist Ziel der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Lütjenburg. Jeder Hausbesitzer kann dabei mitmachen.

Die von Umweltminister Jan Philipp Albrecht vorgelegte Novellierung des Energiewende- und Klimaschutzgesetzes Schleswig-Holstein ist vom Kabinett beschlossen worden und soll im Herbst verabschiedet werden. Die Neuerungen sehen unter anderem Regelungen für einen stärkeren Zubau von Photovoltaikanlagen (PV) vor. Derzeit werden nur 1,1 Gigawatt im Land realisiert, sieben bis neun Gigawatt sind mittelfristiges Ziel. Dafür soll die PV-Installation beim Neubau sowie bei Renovierung von mehr als zehn Prozent der Dachfläche von allen Nichtwohngebäuden zum Standard gemacht werden. Zudem sollen bei Neuerrichtung größerer Parkplätze Photovoltaikanlagen mit installiert werden.

„Wenn man die privaten Wohngebäude einbezieht, können wir noch viel mehr erreichen“, sagt Andrea Danker-Isemer von Bündnis90/Die Grünen. Sie ist Mitglied in der Ratsversammlung Lütjenburg und setzt sich für Solar- und Photovoltaikanlagen auf den Dächern ein. Dabei verweist sie auch auf das Beispiel Hamburg. Nach Beschluss des dortigen Senats müssen in der Hansestadt ab 2023 auf allen Neubauten inklusive Wohnhäusern PV-Anlagen installiert werden. Zwei Jahre später gilt die Pflicht zusätzlich für alle Bestandsgebäude, bei denen das Dach grundliegend saniert wird.

„Für unser Neubaugebiet ‚Am Kahlenberg’ und ‚Rakverestraße’ wäre eine Pflicht dieser Anlagen ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz gewesen“, so Danker-Isemer. Sie setzt sich dafür ein, dass bei Neubauten auf jedem geeigneten Dach grundsätzlich PV-Anlagen entstehen müssten und im Bestand müsste die Photovoltaikpflicht nach Dachsanierungen greifen.

Bei der Wärmeversorgung soll mit der Novellierung des Klimaschutzgesetzes in Schleswig-Holstein die Nutzungspflicht von Erneuerbaren Energien im Gebäudebestand eingeführt werden. Eine vergleichbare Regelung für den Neubau gibt es bereits auf Bundesebene. Konkret wird vorgeschlagen, dass beim Austausch einer Heizungsanlage in Gebäuden, die älter als 2009 sind, mindestens 15 Prozent des jährlichen Energiebedarfs durch Erneuerbare Energien zu decken sind. Hier wären Solaranlagen auf dem Dach ein wichtiger Beitrag zur Wärmewende.

Jeder Einzelne ist aufgerufen, seinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Grünen im Ortsverband Lütjenburg suchen das Gespräch mit den Bürgern und informieren gerne. Denn die Sonne bietet ein riesiges Potenzial für saubere, klima- und umweltfreundliche Energieerzeugung, sowohl im Strombereich als auch zur Wärmeversorgung.

Grüne fordern Abschaffung der Straßenausbaubeiträge

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Lütjenburg will die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge für Anlieger*innen weiterhin durchsetzen

Noch immer gibt es im Stadtgebiet eine Diskussion über die Erhebung der Straßenausbaubeiträge und sie sorgt auch in verschiedenen Gremien für Debatten. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Lütjenburg hatte Kompensationsmöglichkeiten für den städtischen Haushalt bei Wegfall der Straßenausbaubeiträge vorgeschlagen, war mit ihrem Anliegen aber ebenso gescheitert wie die Bürgerinitiative Lütjenburg. Bisher! Denn die Grünen haben das Thema nicht aus den Augen verloren und setzen sich weiter ein.

Zum Hintergrund: Städte und Gemeinden waren in Schleswig-Holstein bisher dazu verpflichtet, einen Teil der Kosten für Straßenbauarbeiten auf die Anlieger umzulegen. Nach der Gesetzesänderung vom 26. Januar 2018 ist es den Kommunen allerdings freistellt, Straßenausbaubeiträge zu erheben. Viele Kommunen haben daraufhin ihre Straßenausbaubeitragssatzung aufgehoben. Leider hat die Stadtvertretung Lütjenburg entscheiden, dass sie keinen Gebrauch davon machen will, weil es ihre finanzielle Situation nicht erlaube, auf Beiträge zu verzichten. Die Beiträge sind lediglich moderat gesenkt worden.

Die Grünen sind mit ihrem Kompromissvorschlag bei SPD und CDU in der Stadtvertreterversammlung gescheitert. Allerdings nimmt das Thema wieder an Fahrt auf, da noch immer viele unserer Straßen auf eine Grund-Sanierung warten und andere ordentlich asphaltiert werden müssten. Nach Grüner Ansicht müssten die Kommunen nach dem Gesetz über den kommunalen Finanzausgleich in Schleswig-Holstein in der Lage sein, für Infrastrukturmaßnahmen keine Straßenbaubeiträge mehr zu erheben. Sollten weitere Mittel im Haushalt fehlen, müsste man über Lösungen sprechen. Das Thema bleibt also weiterhin spannend.

Wir werden uns als Grüne weiter für den Wegfall der Ausbaubeiträge einsetzen. Zwar unterstützen wir, dass Bauverantwortliche bei der Erschließung von Straßen in Neubaugebieten finanziell beteiligt werden, aber im Anschluss sollte es alleinige Sache der Gemeinde sein, alle Straßen in ihrem Gebiet, für die sie zuständig ist, zu erhalten und bei Bedarf auszubauen. Damit setzen wir uns für die finanzielle Lage von Grundstücksbesitzer*innen ein, aber ebenso für mehr Gerechtigkeit. Denn es geht auch darum, dass Bescheide als ungerecht empfunden werden, beispielsweise bei Eckgrundstücken oder bei Ausnahmeregelungen für bestimmte Straßen.

Lateste News zu: Grüne für größere Hundewiese vom 14.05.2021

Die Grünen haben sich für eine größere Hundewiese eigesetzt und damit Erfolg gehabt.

Im Bau-und Umweltausschuss vom 26. Mai ist eine Hundeauslauffläche in der Größenordnung von ca. 2.000 Quadratmetern beschlossen worden. Diese liegt im Gebiet der Freizeitfläche auf Höhe der Feuerwehr und angrenzend an die Tartanbahn. „Mit dieser Lösung sind wir Grünen zufrieden“, so sagt Danker-Isemer. Die Fläche ist größer als ursprünglich geplant und wird im nächsten Jahr hergerichtet. Es wird ein Maschendrahtzaun aufgestellt werden, der das sichere Spielen der Hunde gewährleistet. Die Größe der Fläche wurde durch die Grüne Initiative erreicht.

 

Grüne für größere Hundewiese

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Lütjenburg macht sich für eine größere als die geplante Auslauffläche für Hunde stark

In Lütjenburg soll auf dem ehemaligen Kasernengelände zwischen Feuerwehr und Fußballplatz/Sportplatzrund eine Hundewiese entstehen. So die Planung der Gemeinde. „Grundsätzlich unterstützen wir die Einrichtung einer umzäunten Auslaufwiese für Hunde. Allerdings halten wir die vorgesehene Fläche aus verschiedenen Gründen für ungeeignet“, sagt Andrea Danker-Isemer, Grünes Mitglied der Ratsversammlung.

Darüber, dass überhaupt eine solche Möglichkeit geschaffen werden soll, freuen sich sicherlich die Hundehalter*innen, denn auf dem Gelände der Freizeitfläche gilt seit kurzer Zeit eine Anleinpflicht für Hunde. Allerdings brauchen Hunde artgerechte Bewegungsmöglichkeiten, um ihren angeborenen Bewegungsdrang auszuleben, ohne andere zu stören oder zu gefährden. Hierfür ist eine ausreichend große Fläche notwendig, darin sind sich Experten einig.

„Die Größe ist entscheidend, damit die Hunde einen Platz vorfinden, der nicht nach kurzer Zeit verschlammt und damit unattraktiv wird“, sagt Danker-Isemer. Denn eine spezielle Hundefläche ist zugleich ein Treffpunkt. Er fördert das Sozialverhalten der Hunde, aber auch die Kommunikation zwischen den Menschen und nimmt damit im städtischen Miteinander einen wichtigen Stellenwert ein.  

Daher plädieren die Grünen für eine weitläufigere Fläche in einem hierfür geeignetem Umfeld. Selbstverständlich mit Umzäunung es Areals, damit kein Tier wegläuft und sich selbst oder den Verkehr oder Passant*innen gefährdet. Derzeit fühlen sich auf der Freizeitfläche Sporttreibende durch freilaufende Hunde bedrängt und die Stadtvertreter*innen erreichen immer wieder Beschwerden anderer Nutzer des Geländes. Aus Grüner Sicht wäre ein größerer Hundeauslaufplatz nicht nur für Hunde und ihre Halter*innen vorteilhaft, sondern auch, um ein friedliches Miteinander aller Nutzer des Freizeitgeländes zu erreichen.

Die Grünen setzen sich daher dafür ein, dass die Planung noch verändert wird. Wir haben eine Diskussion angeregt. Bei einer Ortsbegehung zur Sondierung der Fläche werden wir unser Anliegen weiter konkretisieren. Gerne bringen wir Ideen und Wünsche der Hundehalter*innen mit ein. Wir unterstützen Fragesteller*innen ebenfalls dabei, ihre Anliegen beim Bau- und Umweltausschuss zu Wort zu bringen.

Es hat sich was getan - bei den GRÜNEN in Lütjenburg!

Mit der Kommunalwahl haben wir die Zahl unserer Sitze in der Ratsversammlung von zwei auf vier verdoppeln können. Neben Andrea Danker-Isemer und Klaus Giesche machen sich jetzt auch Benjamin Rzepka und Rudolf Bock (nicht im Bild) für Bürgerinteressen und Grüne Politik in Lütjenburg stark.

Und wir sind nicht untätig gewesen!

Hier ein kurzer Überblick über unsere Anfragen und Anträge seit Beginn der neuen Legislaturperiode:

  • An den wichtigsten Straßen, auf denen man nach Lütjenburg möchten wir gut sichtbar Hinweistafeln installieren lassen, die auf den Wochenmarkt hinweisen. Neben der gelungenen Gestaltung ist uns auch wichtig, auf die Öffnungszeiten hinzuweisen. Den Bau- und Umweltausschuss konnten wir bereits überzeugen.
  • Weniger erfolgreich waren wir bei unseren Bemühungen um den Insektenschutz. Allein schon der Antrag, Flächen sich für insektenfreundliche Blühstreifen zu ermitteln und die Kosten für die Umwandlung zu schätzen wurde von den anderen Parteien abgelehnt. Wie gesagt, es ging nur um eine erste Einschätzung der Möglichkeiten! Aber wir bleiben am Ball.
  • Der Klimawandel ist nicht nur eine Bedrohung für unsere Insekten. Auch der Baumbestand leidet zunehmend. Die Projektgruppe Stadtgrün, 2025,Abteilung Gartenbau der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, hat eine Liste von klimatoleranten Baumarten aufgelistet. Unser Antrag, Bäume dieser Liste für den Bebauungsplan der ehemaligen Schill-Kaserne zu verwenden, stieß auf Unverständnis, selbst beim Umweltberater. Wir haben daraufhin den Antrag zurückgezogen. Natürlich ist uns am Erhalt der heimischen Natur gelegen. Aber Stadtbäume sind Kulturpflanzen. Und sie müssen unter härteren Bedingungen leben, wachsen und ihre Aufgaben erfüllen.
  • In diesem Zusammenhang sahen wir auch einen Antrag den Anwohner der Plöner Straße kritisch, die sich über den Laubfall und den Schattenwurf der Straßenbäume beschwerten. Einig waren wir uns mit allen anderen Mitgliedern des Bau- und Umweltausschusses, dass die gesunden Bäume erhalten bleiben sollen. Den Beschluss, „abgängige“ Bäume durch kleinwüchsige zu ersetzen, haben wir aber nicht mitgetragen.
  • Umfangreich und aufschlussreich wurde unsere Anfrage zur Einordnung von verkiesten Flächen im Sinne der Oberfächenversiegelung beantwortet. Damit konnten wir wichtige Themen zur weiteren Entwicklung der ehemaligen Schill-Kaserne weiterverfolgen.
  • Seit März verfolgen wir einen Missstand am Kossau-Wanderweg. Die Zäune sind auf weiten Strecken beschädigt und Stacheldraht auf dem Boden, ist oft überwachsen und unsichtbar. Eine Gefahr für Mensch und Tier. Mindestens ein Hund hat sich so verletzt, dass er die Folgen nicht überlebte. Zeitweise war an einigen Stellen auch Fell von Wildtieren am Stacheldraht zu finden. Mittlerweile wurde auf einem kurzen Stück der Zaun repariert. Der größte Teil ist unverändert. Wir werden weitere Schritte unternehmen, schon um zu verhindern, dass sich weitere Tiere oder gar Menschen verletzen.

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Für starke GRÜNE in der Lütjenburger Stadtvertretung – am 6. Mai GRÜN wählen!

Die Mitglieder des Ortsverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bilden den Kern grüner Basisarbeit im Raum Lütjenburg. Andrea Danker-Isemer und Klaus Giesche sind seit 5 Jahren in der Lütjenburger Ratsversammlung und den Fachausschüssen vertreten -- mehr Grün ist nie verkehrt! Zur Kommunalwahl am 6. Mai GRÜN kämpfen wir für starke GRÜNE in der Lütjenburger Stadtvertretung.

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Aktiv werden?

Es gibt viele gute Gründe, sich kommunalpolitisch zu engagieren. Persönliche Betroffenheit und Lust an der Umsetzung politischer Ideen kann für die einen leitend sein. Einfach mit netten Menschen Spaß zu haben für die anderen.

Wenn beides zusammen kommt, seid Ihr richtig beim Ortsverband Lütjenburg. Wir laden Euch herzlich ein, mit uns Kontakt aufzunehmen oder einfach mal zu unseren nächsten Treffen zu kommen. Für eine Mitarbeit ist es nicht notwendig, Mitglied zu werden, auch wenn wir uns über neue Mitglieder natürlich sehr freuen. Gerne nehmen wir Euch in den Infoverteiler des Orts- und des Kreisverbands auf.

Hierzu genügt es, einfach eine Mail zu schreiben an unsere Kreisgeschäftsführerin sabine.duwe(at)gruene-kreis-ploen.de.

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GRÜNE stellen sich zur Gemeindewahl in Lütjenburg neu auf

Der Ortsverband von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN hat am 21.Februar in Lütjenburg die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zur Gemeindewahl aufgestellt. Das Spitzenduo bilden die jetzige Fraktionsvorsitzende Andrea Danker-Isemer und Benjamin Rzepka. Nach ihrer erfolgreichen Facebook-, Youtube- und Instagram-Kampagne anlässlich der Kommunalwahl-Aufstellung fanden sich schnell MitstreiterInnen. So konnte eine Liste mit 10 Kandidatinnen aufgestellt werden. Unser Wunsch nach jüngeren Menschen erfüllte sich mit Benjamin Rzepka, der sich als medizinischer Fachangestellter besonders für Gesundheitsthemen und soziale Teilhabe einsetzen wird. Die weiteren Listenplätze belegen Klaus Giesche und Rudolf Bock. Beide sind erfahren in der Stadtpolitik und stehen für Verlässlichkeit und solide grüne Politik mit dem Wissen alteingesessener Lütjenburger Bürger. Es folgen auf den weiteren Plätzen Jörg Neuendorf, Jens Schwien, Bettina Neuendorf, Elke Masuhr, Dörte Schliter und Gertrud Mauruschat. Jörg und Bettina Neuendorf wohnen seit 2 Jahren in Lütjenburg und bringen frische Ideen und neue Sichtweisen auf Lütjenburg mit. Sprecherin Andrea Danker-Isemer ist sich sicher, mit diesem vielfältigen und bunten Team ein gutes Ergebnis bei der Kommunalwahl zu erzielen. 

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Wir gedenken der Opfer des Nationalsozialismus.

Am 27.Januar 1945 wurde Ausschwitz von den sowjetischen Truppen befreit. Wir erinnern an das unsägliche Leid und an die Greueltaten. Wir versuchen eine Antwort auf die Frage zu finden: Wie konnte das damals passieren? Heute, 2018, 73 Jahre danach müssen wir etwas anderes fragen: Wie konnte es jetzt passieren? Wie kann es jetzt in Deutschland passieren? Wie kann es jetzt in Österreich, in Frankreich, in Polen passieren? Wie in Europa?
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Toni Hofreiter in Lütjenburg am Mi. 3. Mai 2017