Zu Tagesordnung, Niederschrift und Dokumenten
In der Einwohnerversammlung am 25.02.2026 wurde der Bebauungsplan Nr. 75 für ein neues Wohngebiet südlich des Probsteier Einkaufszentrums erstmals umfassend der Öffentlichkeit vorgestellt. Ziel ist die Schaffung zusätzlichen Wohnraums in zentraler Lage.
Das Plangebiet liegt zwischen Rosenweg, Bahnhofstraße und bestehenden Siedlungsstrukturen und soll als „Allgemeines Wohngebiet“ entwickelt werden. Vorgesehen sind mehrere Baukörper mit unterschiedlichen Höhen und Dichten. Die Planung umfasst Gebäude mit bis zu sechs Geschossen sowie insgesamt etwa 70 bis 80 Wohneinheiten, ergänzt durch eine Tiefgarage und oberirdische Stellplätze.
Die Erschließung des Gebietes erfolgt primär über den Rosenweg sowie ergänzend über bestehende Parkplatzflächen. Zusätzlich sind interne Wegeführungen sowie Flächen für Feuerwehrzufahrten und Müllentsorgung vorgesehen.
Ein zentrales Thema der Versammlung waren die Auswirkungen der geplanten Bebauung auf die Nachbarschaft. Anwohner äußerten insbesondere Bedenken hinsichtlich der Gebäudehöhen, möglicher Verschattung, zusätzlichem Verkehrsaufkommen sowie der Parkplatzsituation. Auch Fragen zu Lärm, Baustellenverkehr und Umweltaspekten wurden intensiv diskutiert.
Seitens der Planung wurde betont, dass die Schaffung von Wohnraum ein wesentliches Ziel sei und die höhere bauliche Dichte an diesem Standort als vertretbar angesehen werde. Untersuchungen, etwa zur Verschattung, kommen zu dem Ergebnis, dass die Beeinträchtigungen für die Nachbarschaft als zumutbar eingestuft werden.
Darüber hinaus wurden Aspekte des Klimaschutzes und der Baugestaltung angesprochen. So sind unter anderem Dachbegrünungen, die Nutzung von Solarenergie sowie Regelungen zur baulichen Gestaltung vorgesehen. Ferienwohnungen sind im Gebiet ausdrücklich ausgeschlossen, um den Fokus auf dauerhaften Wohnraum zu legen.
Die Veranstaltung diente der frühzeitigen Beteiligung gemäß Baugesetzbuch. Die eingebrachten Hinweise und Fragen aus der Bürgerschaft fließen in das weitere Verfahren ein.
Einordnung (GRÜNE):
Die Einwohnerversammlung zeigt, wie wichtig transparente Planung und frühzeitige Beteiligung sind. Die Schaffung von Wohnraum ist notwendig, muss jedoch im Einklang mit der bestehenden Umgebung, sozialer Verträglichkeit und ökologischen Standards erfolgen. Entscheidend wird sein, die Hinweise aus der Bürgerschaft ernsthaft in die weitere Planung zu integrieren und die Qualität des Quartiers langfristig zu sichern.
#TreffpunktGRÜN mit Kerstin Vedder (VKP) mit Infos & Updates zum ÖPNV-Konzept in der Probstei & Kreis Plön
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