Die Sanierung des Eichkamps ist schon seit Jahren in der Diskussion. Die Planungen werden vom Ingenieurbüro Levsen aus Heikendorf begleitet und wurden aktuell in der Sitzung von Herrn Levsen referiert. Wir hatten aus den alten Sitzungsprotokollen versucht die Planungsentwicklung zu rekonstruieren. Das Ziel ist neben der Sanierung der Straße auch die Bürgersteige so herzurichten, dass diese sicher auch von Eltern mit Kinderwagen und Menschen mit Handicaps genutzt werden können. Zudem ist beim Parkplatz von Markant und beim Parkplatz von Knutzen jeweils eine Bushaltestelle vorgesehen. Um die öffentlichen Förderungsmöglichkeiten auszunutzen ist die Herstellung von beiderseitigen Fahrradschutzstreifen notwendig. Diese sind auch in der aktuellen Planung vorgesehen, was wir sehr begrüßen. Natürlich ist auch darüber hinaus die Schaffung sicherer Radfahrmöglichkeiten (Klimaschutz) in ganz Schönberg sinnvoll und notwendig, idealerweise im Rahmen des Städtebauförderungskonzeptes und des Verkehrskonzeptes. Leider ist jedoch in der aktuellen Planung des Eichkamps keine Straßenbaumbegrünung vorgesehen, da Fußwege und Radwege bei der Enge der Straße dieses nicht zulassen. Zudem gibt es auf der „Markantseite“ auch wichtige Versorgungsleitungen, die nicht durch Wurzelwerk beschädigt werden dürfen. Der Verzicht auf Straßenbäume ist jedoch ein erhebliches Manko der Gesamtplanung. Daher wurde von unserer Seite in der Sitzung der Vorschlag gemacht, auf den vorhandenen Grünstreifen von Markant und Knutzen neben den geplanten Bushaltestellen Bäume zu pflanzen. Herr Matthies, des Leiter des OEB, berichtete daraufhin, dass es schon Gespräche zwischen der Gemeinde und den Eigentümern zu diesem Thema gäbe und solche Lösungen angestrebt werden. Dieses Engagement der Gemeinde begrüßen wir sehr. Aus unserer Sicht sollten jedoch weitere Anlieger-Eigentümer in diese Gespräche einbezogen werden. Da die Anpflanzung von Straßenbäumen aus Gründen des Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung zur zentralen Daseinsvorsorge einer Gemeinde gehört, könnte auch über die Finanzierung und langfristige Pflege dieser Bäume auf Privatgrund durch die Gemeinde diskutiert werden. Diese Aktivitäten würden wir mit Nachdruck unterstützen. Da durch die geplanten Sanierungsmaßnahmen Seitenstreifen-Parkgrund wegfällt, warb der Bürgermeister für die Schaffung neuer Parkplätze am Eichkampsredder in Höhe des Parkplatzes der Firma Glüsing. Verschiedene Konzepte mit Längs- oder Querparktaschen wurden vorgestellt. Hierbei wäre aus unserer Sicht essentiell, dort vorhandenen Baumbestand nicht zu gefährden. Daher brachten wir eine Alternatividee zur Sprache, mit den Eignern vorhandenen Parkgrundes (Landmarkt, Markant, Knutzen, Glüsing etc. ) über die Ausweitung für die öffentliche Nutzung von Seiten der Gemeinde das Gespräch zu suchen, da ja für beide Seiten eine Win-Win-Situation zu erreichen wäre und die teure Erstellung neuen Parkraumes mit eventueller Flächenversiegelung vermieden werden könnte. Solche Konstrukte müssten natürlich vertraglich gesichert werden. Der Bürgermeister war gegenüber diesem Vorschlag skeptisch. Eine Beschlussvorlage zum Thema Eichkamp gab es nicht.
Die Kreisstraße Probsteier Allee hat ebenfalls Sanierungsbedarf. Diese Straße soll zeitlich vor dem Eichkamp saniert werden, welcher für die Zeit der Fahrbahnsanierung der Probsteier Allee für den Ost-West- und West-Ost-Verkehr befahrbar bleiben muss. Der auf der Nordseite der Probsteier Allee verlaufende Bürgersteig wurde im Rahmen der Glasfaser-Verlegearbeiten schon saniert. Nur die in Höhe des Bahnhofs befindlichen Bushaltestellen müssen noch behindertengerecht umgebaut werden. Die notwendigen Fördermittel sollen zeitnah beantragt werden, dieses wurde einstimmig beschlossen. Leider fand zu diesem Punkt keine vorangehende Diskussion statt. Am Bahnhof kommt aus unserer Sicht die Notwendigkeit auf die Gemeinde zu, eine sogenannte Mobilitätsdrehscheibe zu erstellen (siehe auch Voruntersuchung zum Ortsentwicklungskonzept), mit Parkplätzen, Fahrradparkplätzen, E-Ladestationen, Umsteigepunkt von Bahn auf Bus). Wir möchten zu bedenken geben, das diese baulichen Veränderungen planerisch bei der Ertüchtigung der bahnhofseitigen Bushaltestelle Berücksichtigung finden sollten. Es wäre schade, wenn dann eine frisch sanierte Bushaltestelle wieder umgebaut werden müsste. Zudem sollte aus unserer Sicht die Idee der Anpflanzung von Straßenbäumen auf Privatgrund in Analogie zum Eichkamp verfolgt werden (Wankendorfer, VKP etc.) und entsprechende Gespräche initiiert werden.
#TreffpunktGRÜN mit Kerstin Vedder (VKP) mit Infos & Updates zum ÖPNV-Konzept in der Probstei & Kreis Plön
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