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Umweltbeirat gewählt, Kunstrasenprojekt beschlossen und Nationalpark-Ostsee abgelehnt

Gemeindevertretung

Die Bewerberinnen und Bewerber für den neuen Umweltbeirat wurden alle von der Gemeindevertretung einstimmig gewählt. Somit kann sich dieses Gremium demnächst konstituieren.

Die Entscheidung zum vorzeitigen Maßnahmen-Beginn bezüglich der Erstellung eines Kunstrasenplatzes wurde -trotz fehlender amtlicher Fördermittelzusage und kritischen Einwürfen seitens der Fraktion der Grünen-  durch die  anderen Fraktionen getroffen. 15 Ja-Stimmen standen 9 Nein-Stimmen bzw. Enthaltungen gegenüber. Somit stürzt sich Schönberg aus unserer Sicht unnötigerweise (s.JKS 12.9.23.) in ein weiteres finanziell gewagtes, ökologisch bedenkliches und sportpolitisch überflüssiges (bei demnächst fertig gestellter moderner großer Sporthalle) Projekt. Diese Entscheidung wurde in Anwesenheit der A-Mannschaft des TSV und der Fußballverantwortlichen der Schule und des TSV getroffen, erstaunlicherweise ohne Jubel oder freudige Gesichter.

Ein weiterer Punkt war die Positionierung der Gemeinde zur Idee eines Ostsee-Nationalparkes. Die Gemeindevertretung sprach sich kategorisch gegen die Einrichtung eines solchen Nationalparks mit 18 zu 6 Stimmen aus, auf dem Boden von aus unserer Sicht falschen Informationen. Unsere Argumente, einem Entwicklungsprozess gegenüber offen zu bleiben, unter der Voraussetzung, dass ein Nationalpark nicht die wirtschaftlichen und touristischen Belange unserer Gemeinde bedroht, wurden nicht erhört. Der Schutz der Ostsee und die Räumung der Weltkriegsmunition wurde zwar fraktionsübergreifend als dringlich erachtet. Aber die möglichen Vorteile eines Nationalparks wurden ignoriert. Vorteile wären

  • die Zusammenführung von Schutzgebiet-Flickenteppichen mit Schaffung langfristig stabiler Erholungsräume für Meeres-Flora und -Fauna,
  • der Bildungsauftrag gegenüber der Bevölkerung,
  • die Erhöhung der Attraktivität in Richtung eines nachhaltigeren Tourismus,
  • die internationale Erhöhung des Bekanntheitsgrades und des Renommees unserer Region.
  • Der Nationalpark Wattenmeer ist der beste Beweis, dass sich Natur- und Artenschutz sowie wirtschaftliche und touristische Interessen nicht ausschließen. Ein Nationalpark könnte unter Mitwirkung von uns allen gestaltet werden, das ist die Idee hinter dem von der Landesregierung angestoßenen Konsultationsprozess. Die verschiedenen Schutzzonen können in gemeinsamer Diskussion dergestalt zugeschnitten werden, dass natürlich die Kieler Woche, Regatten mit Motorbootbegleitung, Strandtourismus, Sandaufspülungen etc. weiterhin möglich bleiben.  Schade – mal wieder eine Chance vertan.

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