
20.05.26 –
Das Umweltministerium Schleswig-Holstein hat den Bericht zur biologischen Vielfalt 2025 vorgestellt. Daraus geht hervor, dass sich der Rückgang der Artenvielfalt im Land weiter fortsetzt. Gleichzeitig zeigt der Bericht aber auch, dass gezielte Schutzmaßnahmen bedrohten Tierarten helfen können, ihre Bestände zu sichern.
Zu den wichtigsten Ergebnissen zählt, dass sich die Populationen von Seeadler und Weißstorch im Jahr 2025 stabilisieren konnten. Nach Angaben des Ministeriums ist dies auf konkrete Artenschutzmaßnahmen zurückzuführen. Dennoch macht der Bericht deutlich, dass umfassendere Veränderungen notwendig sind, um das Artensterben langfristig zu stoppen.
„Unser Grüner Naturschutzminister Tobias Goldschmidt: „Artenschutz wirkt – das zeigt dieser Jahresbericht zur biologischen Vielfalt mit vielen Beispielen, und das macht Mut. Doch das reicht nicht, um den Verlust der Artenvielfalt in Schleswig-Holstein aufzuhalten. Was wir brauchen, ist eine weniger intensive Landwirtschaft, weniger Flächenversiegelung und mehr Klimaschutz. Nur so können wir die Vielfalt der Natur in unserem Land langfristig erhalten.“
Der Bericht verweist außerdem darauf, dass insbesondere für stark bedrohte Arten wie die Lachseeschwalbe zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich bleiben. Auch Arten wie Rebhuhn, Blaukehlchen und Grauammer profitieren demnach von neu geschaffenen natürlichen Rückzugsräumen. Als zentrale Faktoren für den Erhalt der biologischen Vielfalt nennt das Ministerium unter anderem eine naturverträglichere Landwirtschaft, weniger Flächenversiegelung und verstärkten Klimaschutz.
Kreisvorstandssitzungen
finden in der Regel jeweils am
ersten Mittwoch im Monat statt.
Die nächste Sitzung ist am
Mittwoch, 03. Juni 2026 19:00 Uhr.
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