
29.04.26 –
Das Erfolgsprojekt "Froschland" aus dem Kreis Plön wirkt landesweit und hat einen wichtigen Meilenstein für den Amphibienschutz erreicht: In Schleswig-Holstein wurden inzwischen 500 Gewässer neu geschaffen oder saniert.
Ausgangspunkt des Projekts war der Kreis Plön. Ursprünglich sollten hier, insbesondere im Kieler Umland, neue Amphibiengewässer entstehen und bestehende verbessert werden. Ziel war es, Lebensräume miteinander zu vernetzen, sodass Frösche, Molche und andere Amphibien wieder bessere Wander- und Entwicklungsmöglichkeiten haben. Die Idee des sogenannten Froschland-Projektes war ursprünglich die Schaffung von 100 Amphibiengewässern.
Der Ansatz, dabei gezielt auch private Flächeneigentümer einzubeziehen, erwies sich schnell als erfolgreich. Das Projekt wurde daraufhin auf ganz Schleswig-Holstein ausgeweitet. Viele der neu geschaffenen und sanierten Gewässer wurden bereits kurz nach Fertigstellung von Amphibien besiedelt. Inzwischen wurde das 500. Gewässer fertiggestellt und es zeigt sich: Aus einer regionalen Initiative ist ein landesweites Erfolgsmodell für den Schutz der Artenvielfalt geworden. Das ist besonders wichtig, denn jeden Tag verlieren wir weltweit rund 150 Arten und riskieren damit die Funktion unserer Ökosysteme. Aber wo sich Frösche und Molche tummeln, ist noch vieles in Ordnung.
Das Projekt "Froschland" wurde vom Umweltministerium gefördert. Weitere Informationen zum Projekt
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