
04.08.26 –
Die Hitzewellen dieses Sommers zeigen eindrücklich, dass die Klimakrise längst Realität ist. Mit Temperaturen von bis zu 41,8 Grad und mehr als 5.100 hitzebedingten Todesfällen allein bis Ende Juni wird das Ausmaß der Entwicklung deutlich: Hitze ist inzwischen das größte Extremwetterrisiko in Deutschland. Besonders gefährdet sind ältere und pflegebedürftige Menschen, Kinder sowie alle, die im Freien arbeiten.
Gleichzeitig setzen anhaltende Hitzewellen auch Straßen, Schienen, Flüssen und damit der öffentlichen Daseinsvorsorge immer stärker zu. Auf mehreren Kontinenten wüten verheerende Brände, natürliche Süßwasserreserven gehen zurück und in vielen Regionen nimmt die Trinkwasserknappheit zu. Sinkende Pegelstände der Flüsse beeinträchtigen die Schifffahrt und Landwirtschaft, während in einigen Nachbarländern Atomkraftwerke zeitweise abgeschaltet werden müssen, weil Kühlwasser fehlt.
Trotz dieser Entwicklung plant die Bundesregierung Kürzungen beim Klimaschutz. Im Haushaltsentwurf 2027 sollen 2,7 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds entnommen werden; es sind geringere Mittel für Umwelt- und Klimaschutz sowie massive Kürzungen bei der Klimaanpassung vorgesehen.
Wir unterstützen die Forderung unserer Grünen Bundespartei:
Schreibt alle an eure Bundestagsabgeordneten; BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN hat die Mail für euch vorbereitet.
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