Justine Kathleen Schmidt

Abgeordnete im Plöner Kreistag
Auszubildende in der Faktion Bündnis 90/Die Grünen im
Schleswig-Holsteinischen Landtag, geboren 1996 in Preetz

Ich kämpfe für einen politischen Aufschwung, faire Bildung und soziale Gerechtigkeit. Wählen zu gehen bedeutet, dass dir die Möglichkeit gegeben wird, dein Leben und deine Chancen zu verbessen, denn Du kannst Politik „aktiv“ beeinflussen. Wer nicht wählt, erleichtert es extremistischen politischen Strömungen, einen größeren Einfluss auf unsere Gesellschaft und die Politik zu bekommen. Gestalte deine Zukunft mit, denn wählen bedeutet: Verantwortung übernehmen!

Seit Jahrzehnten geht der Spruch um: „Schule macht krank!“ Ohne Scharm registrieren wir Berichte über psychosomatische Störungen bei Schüler*innen, als gingen sie uns nichts an. Die jungen Menschen spüren am eigenen Leib, wenn sie von Lehrern gekränkt werden. Manchen liegen Demütigungen wie „Steine im Magen“. Bei anderen löst die Furcht vor Versagen Angstschweiß aus: Sie klagen über Schmerzen in der Bauchregion und Übelkeit. Wieder andere spannt der Leistungsdruck so an, dass sie an Spannungskopfschmerzen erkranken. Prüfungsdruck, furchterregende Zensuren, Erniedrigung durch Bloßstellung, taktloses Lehrerverhalten: das seelische Leid kann nicht nur zu psychischem, sondern auch zu körperlichem Schmerz führen. Viele Eltern, Schüler*innern und Lehrer*innen stumpfen ab. Sie beschwichtigen, wenn Lehrer*innen Kinder seelisch verletzen: „Das sind ja nur Einzelfälle.“.

Da ich aus Erfahrung spreche, setze ich mich für unsere Schüler*innen ein und möchte das Tabu-Thema verletzendes Lehrerverhalten und krankmachende Schulumstände brechen. Es ist wichtig mit sozialem Mut für eine menschlichere Schule einzutreten. Besonders Grüne Ziele sind haltgebende Lehrer-Schüler-Beziehungen, Unterrichtsqualität, der dem Unterricht Eigenaktivität ermöglicht, Freude an der Arbeit bringt, das Selbstwertgefühl stärkt und Schüler*innen eine Bildung in der Digitalen Welt ermöglicht.

Wichtig sind mir aber auch Beschäftigte, besonders die in Gesundheits-, Pflege und Erziehungsberufen arbeiten, – in der großen Mehrheit Frauen – haben gesellschaftliche Anerkennung verdient. Sie leisten wertvollen Dienst für unser Land. Deshalb setze ich mich für Lohngerechtigkeit ein und die konkrete Aufwertung sozialer Berufe. Denn eine gute Betreuung unserer Kinder, die Pflege kranker oder älterer Menschen sollte unserer Gesellschaft etwas wert sein. Optimal gestaltete Kitas sind daher ein wichtiges Ziel für mich, damit gesunde Kitabeschäftigte gute Erziehungsarbeit leisten können. Kinder sollen sich in Kitas und Tagespflegen wohl und sicher fühlen, gleichzeitig die Persönlichkeitsentwicklung in ihren sozialen, emotionalen, körperlichen und geistigen Kompetenzen fördern, um die Welt zu begreifen und die eigene Fähigkeiten auszubilden. Wichtig sind nicht nur Rahmenbedingungen zu verbessern, sondern das Personal für ein gesundheitsgerechtes Verhalten zu sensibilisieren und zu Schulen.

Kontakt: Klosterhof, 24211 Preetz, Tel.: 0152-58756301, Justine.gruene(at)web.de

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