Überfordert das Neubaugebiet „Krischansbarg“ Heikendorf?

„Bei der Planung des Neubaugebietes „Krischansbarg“ hat die Gemeinde Heikendorf erstmals die Gelegenheit, ein Vorhaben nach ihren Vorstellungen auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Klimawandel zu entwickeln und nicht nur den Vorstellungen eines Vorhabenträger zu folgen“, so die Fraktionsvorsitzende von Bündnis '90/Die Grünen, Nicola Specker, anlässlich der Vorstellung des Entwicklungskonzeptes der BIG in der Bürgerversammlung am 9.11.2022.

In der Öffentlichkeit könnte der Eindruck entstanden sein, dass bei der Entwicklung des Baugebiets „Krischansbarg“ schon vieles in trockenen Tüchern sei, doch gibt es hierzu bislang in den gemeindlichen Gremien tatsächlich noch keinerlei Beschlüsse!

Um Heikendorf für die Zukunft besser aufzustellen, hat die Heikendorfer GRÜNEN-Fraktion schon in der Vergangenheit Grundsatz-Anträge gestellt, die mehrheitlich angenommen wurden und die auf die Berücksichtigung der Klimaschutzziele in der Bauleitplanung abzielen. Zusätzlich wurde noch eine umweltfreundliche Energieversorgung und somit ein Verzicht auf fossile Brennstoffe beschlossen.

Darüber hinaus haben die Grünen konkrete Vorschläge unterbreitet wie das Neubaugebiet „Krischansbarg“ in unterschiedlichen Phasen entwickelt werden könnte, in denen u.a. auf Klimaschutzziele, Nachhaltigkeit, Sozialen Wohnraum, Grünzonen, Lärmschutz und dezentrale Entwässerung Wert gelegt wurde.

Die auf der Bürgerversammlung vorgestellte Planung

  • ignoriert die genannten Grundsatzbeschlüsse der Gemeindevertretung in Teilen
  • weist lediglich 20% der geplanten 650 Wohneinheiten als geförderte/bezahlbare Wohnungen aus
  • zeigt keine Lösungswege, um einer Überlastung unserer Infrastruktur entgegenzuwirken.

Da der Bürgermeister und einige Fraktionen die vorgestellten Planungen des Vorhabenträgers offenbar unwidersprochen hinnehmen, stellt sich die Frage, welchen Wert Gremienbeschlüsse haben, wenn sie allenfalls bedingt in die Planungen einfließen?

Die Heikendorfer Grünen fordern u.a.:

  • Einhaltung der zu dem Vorhaben bereits gefassten Grundsatzbeschlüsse.
  • Reduzierung des Bauvolumens auf ein für unseren Ort verträgliches Maß Mindestens 40 % förderfähige Wohnungen nach den Förderrichtlinien I und II
  • Mehr Grün innerhalb des neuen Quartiers bei gleichzeitiger Befürwortung von mehr Geschosswohnungsbau für bezahlbares Wohnen

Sicherlich ist Heikendorf schon heute kein „Dorf“ mehr im herkömmlichen Sinne, aber auf dem Weg zur „Stadt“ braucht es Fingerspitzengefühl. Um Heikendorf auch im Hinblick auf den Klimawandel nachhaltig aufzustellen, bedarf es einer behutsamen Entwicklung, um Infrastruktur wie Kindergärten, Schulen, Sportvereine, Einkaufsmöglichkeiten, Verkehr und Verwaltung mitzudenken, da diese z. T. schon jetzt am Limit sind. Weiterhin stellen auch die Folgen der Klimakrise und Flüchtlingsunterbringung hohe Anforderungen an Gemeinde und Bürger*innen sowie an unseren kommunalen Haushalt.

Die Weichen zur Klimaneutralität, Verkehrswende, nachhaltigen Energieversorgung, Schutz der Umwelt richtig zu stellen, muss bei der Entwicklung eines Neubaugebietes  oberste Priorität sein. Die vom Vorhabenträger abgedachten 650 Wohneinheiten neu – dies entspricht der bisherigen Größe von Neuheikendorf! -  bedeuten auf kleiner Fläche ca.1500 Menschen mit mindestens 800 Autos  mehr und erfordern zudem zahlreiche Erweiterungen der vorhandenen Infrastruktur. Das ist nicht unsere Vorstellung von einer verantwortbaren Entwicklung für ein Neubaugebiet.

1. Heikendorfer Energie-Gespräche

Wir möchten Euch auf folgende Veranstaltung hinweisen:

Das Aktionsforum für Nachhaltigkeit lädt ein zu den
Ersten Heikendorfer Energie-Gesprächen
am Donnerstag, den 17. November um 19 Uhr
im Lesesaal im Rathaus Heikendorf

(
Dorfplatz 2, 24226 Heikendorf)

Bei dem Termin soll es zunächst schwerpunktmäßig um die Optimierung der Heizungsanlage gehen. Schon kleine Maßnahmen, die individuell passende Einstellung und die richtige Nutzung können spürbar Energie und Kosten sparen.

Um Anmeldung wird bis zum 15.11 gebeten unter: nachhaltigkeitsforum@remove-this.web.de

Weitere Informationen

Solarstrom vom Dach für alle

Wir möchten euch auf folgende Veranstaltung hinweisen:

Aktuelles aus dem Aktionsforum
Solarstrom vom Dach für alle!
Mieterstrommodelle für Wohn- und Geschäftshäuser
25. Oktober 2022, 19 Uhr
Rathaus Heikendorf, Ratssaal

Eine Infoveranstaltung mit: Verbraucherzentrale SH, Bürgerenergie Nord eG, Vereinigte Stadtwerke GmbH

Weitere Informationen

Radverkehrskonzept Amt Schrevenborn

Bürgerbeteiligung erwünscht

Das Amt Schrevenborn ist jetzt Mitglied bei RAD.SH und möchte gemeinsam mit den Bürgern*innen ein Radverkehrskonzept für Heikendorf, Mönkeberg und Schönkirchen entwickeln. Interessierte haben die Möglichkeit bis zum 30. April 2022, sich über die Online-Plattform adhocracy+ zu beteiligen.

https://adhocracy.plus/amtschrevenborn/projects/radverkehrskonzept/

Vorrang für klimaneutrale Wärmeversorgung in neuen Heikendorfer Baugebieten

Pressemitteilung vom 27. März 2022

Am 26. März hat die Heikendorfer Gemeindevertretung auf Antrag der Heikendorfer GRÜNEN einstimmig beschlossen, in neuen Bebauungsplänen künftig auf klimaneutrale Wärmeversorgung in Neubauten zu setzen. Das bedeutet das Aus für Heizöl und Erdgas in diesen Gebäuden.

Dafür, so die GRÜNE Fraktionsvorsitzende Nicola Specker, gebe es zwei sehr überzeugende Gründe:

„Heizöl und Erdgas sind endliche Energieträger, die bei der Verbrennung klimaschädliches CO2 und andere schädliche Abgase hinterlassen. Zudem sind vernünftige Neubauten so gut gedämmt, dass sie Heizungstemperaturen von 50 Grad und mehr nicht brauchen.“

Nicht nur für Neubauten bieten sich elektrisch betriebene Wärmepumpen an, die aus einer Kilowattstunde elektrischer Energie gut 4 Kilowattstunden Wärme machen.
 

„Der Krieg in der Ukraine hat uns gezeigt, dass importiertes Erdöl und Erdgas uns erpressbar machen. Wir finanzieren mit dem Kauf dieser fossilen Energieträger den Krieg gegen die Ukraine. Jeder Kubikmeter Erdgas und jeder Liter Heizöl weniger bremst nicht nur den Klimawandel, sondern trocknet die Kriegskasse des Herrn Putin aus“, ergänzt der Ortsvereinsvorsitzende Olaf Bartels.

Die GRÜNEN freuen sich, dass die Gemeindevertretung diesen Beschluss nach ausgiebiger Beratung einstimmig gefasst hat.

Geschützte Landschaftsbestandteile in der Gemeinde Heikendorf

Im Jahr 2003 - damals hatten die GRÜNEN den Vorsitz des Umweltausschusses inne - wurde erstmals in Heikendorf ein „Geschützter Landschaftsbestandteil“ gem. Landesnaturschutzgesetz ausgewiesen: die gut 14 ha große Waldfläche Korügen. Der Küstenwald liegt auf einem 20 m hohen Kliff oberhalb des Campingplatzes am Ostrand der Kieler Förde und ist geprägt durch hohe Laubbäume und eine artenreiche Strauch- und Krautschicht mit seltenen Pflanzen. Die Bunkerruinen bieten Fledermäusen Quartier.

Warum beschließt die Gemeinde eine Satzung, um eine bestimmte Fläche zu schützen? Reicht nicht das Naturschutzgesetz aus? Oder ein Vertrag zwischen Gemeinde und Eigentümern der schützenswerten Fläche?

Kurz auf den Punkt gebracht:

  • Das Gesetz spricht einen generellen Schutz aus.

  • Ein Vertrag bindet (nur) die Vertragsparteien.

  • Eine Satzung aber wird passgenau auf ein spezielles Gebiet ausgerichtet und ist für die Allgemeinheit verbindlich.

2010 - zum Beginn der von den Vereinten Nationen ausgerufenen Dekade der Biologischen Vielfalt - beantragten die GRÜNEN die Unterschutzstellung der Auenlandschaft entlang der Heikendorfer Mühlenau von der Bundesstraße 502 bis zur Mündung in die Kieler Förde. In dieser Weichholzaue mit verschiedenen Weidenarten und dem Hartholzbereich mit Eschen, Ulmen, Ahorn fühlt sich der Eisvogel wohl, hier gedeihen Schlüsselblume, Eisenhut und andere Arten. Außerdem lädt dieses ca. 23 ha große Gebiet mit attraktiven Spazierwegen zur Naherholung ein. Nach zweieinhalbjähriger Befassung in den Gremien trat die Satzung im November 2012 in Kraft.


 

Im Sommer 2021 beantragten die UWH und die GRÜNEN gemeinsam die Unterschutzstellung der „Schlosskoppel“. Hierbei handelt es sich um eine ca. 2,6 ha große Grünlandfläche mit einem Doppelredder (Schlosskoppelweg) und einem hohen Steiluferstreifen am Fördewanderweg. Diesem unverbauten Fördeabschnitt in Kitzeberg sichert eine entsprechende Satzung nicht nur die weitere Entwicklung als geschützter Biotop. Die wertvolle Offenlandschaft soll ausdrücklich auch der naturverträglichen Erholungsnutzung dienen. Nach erfolgter rechtlicher Prüfung wurde nun durch Beschluss des Bau- und Umweltausschusses in der Sitzung am 10. Januar 2022 die Verwaltung mit der Ausarbeitung eines Satzungsentwurfes beauftragt .

Die geltenden Heikendorfer Satzungen stehen im Internet unter https://www.amt-schrevenborn.de/Amt-Gemeinden/Heikendorf/Ortsrecht/

 

Hier Link zu dem Antrag unter „Unsere Anträge“

Erarbeitung eines Fahrradkonzeptes für die Gemeinde Heikendorf

In der Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses am 18.5.2021 wurde u. a. auf Antrag der Grünen beschlossen, für die Gemeinde Heikendorf einen Arbeitskreis zur Erarbeitung eines Fahrradkonzeptes zu bilden sowie einen Zustandsbericht der Radwege erarbeiten zu lassen.

Der Arbeitskreis hat nach zwei Sitzungen ein vorläufiges Radwegekonzept für Heikendorf entwickelt und sich durch die Kiel-Region über Fördermöglichkeiten informieren lassen. Die Kiel- Region beabsichtigt u.a. ein Veloroutenkonzept für das Ostufer von Kiel bis Laboe zu erstellen.

Nach vorerst abgeschlossener Arbeit kommt der Arbeitskreis zu dem Ergebnis, dass ein Fachbüro mit der Erstellung eines konkreten Fahrradkonzeptes beauftragt werden soll.
 

In der Sitzung der Gemeindevertretung vom 15.12.2021 wurde beschlossen, die Aufgabe der Erstellung eines Radwegekonzeptes auf das Amt zu übertragen. Das Konzept soll mit Begleitung des Vereins RAD.SH erstellt werden. Der Arbeitskreis wird über die weitere Entwicklung informiert.

Hier Link zu dem Antrag unter „Unsere Anträge“

 

 

 

Lassen Sie sich impfen!

Liebe Heikendorferinnen und Heikendorfer,

am 14. Juli hat Bundespräsident Walter Steinmeier in einer Videobotschaft an die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland appelliert, das Angebot zur Impfung gegen Covid-19 zu nutzen:

"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir haben sehr, sehr viel geschafft! Jeden Tag, mit jeder Impfung befreien wir uns ein Stück mehr aus den Fängen der Pandemie und holen uns unser Leben zurück. ….“ (aus:www.bundespraesident.de: Der Bundespräsident / Reisen und Termine / Aufruf zur Corona-Schutzimpfung)

In der Zwischenzeit ist viel passiert, aber leider haben noch immer zu wenige sich impfen oder boostern lassen. An dieser Stelle möchten wir daher an alle Bürger*innen in Heikendorf appellieren: Gehen Sie zur Impfung! Damit schützen Sie sich selbst und andere.

Mitmachen – Mitgestalten!?

Der Ortsverein und die Fraktion der Grünen in Heikendorf suchen Dich. Dir sind Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein wichtig? Du möchtest Dinge verändern und umsetzen? Deine Vorstellungen von einem lebenswerteren Heikendorf auch Realität werden lassen? Dann gestalte mit! Mach aktiv mit bei der politischen Arbeit vor Ort und setze Dich für Themen ein, die Dir am Herzen liegen.
Melde Dich gerne unter unserer Mailadresse gruene-heikendorf@gmx.de oder bei unseren Fraktionsmitgliedern.

Unserer Termine findest Du auf der Homepage unter der Rubrik „Termine“.

Heinrich-Heine-Gymnasium: Sanierung oder Neubau

Die Entscheidung der GRÜNEN gegen die Resolution von SPD und FDP für einen Neubau der Heinrich-Heine-Schule in Heikendorf darf nicht missverstanden werden.

Wir sprechen uns ausdrücklich für den Schulstandort des Kreisgymnasiums in Heikendorf aus. Auch sehen wir die dringende Notwendigkeit einer Erneuerung bzw. Sanierung der Schule.

Wir haben uns gegen diese Resolution ausgesprochen, da ausdrücklich von einem Neubau gesprochen wurde. Damit sind die Alternativen Sanierung und Teilneubau vom Tisch. Unserer Ansicht nach müssen diese Alternativen mit bedacht werden.

Eine Entscheidung für eine Variante sollte auch nicht nur aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten getroffen werden, sondern v.a. der Klimaschutz muss in die Betrachtung mit einfließen. Ein Neubau ist immer mit einem höheren Co2-Ausstoß verbunden als eine Sanierung.

Neugestaltung des ehemaligen Geländes der Grund- und Gemeinschaftsschule Heikendorf; Workshop am 27.11.2021

Votum der GRÜNEN-Fraktion zugunsten des Projektes DSK-BIG mit Wohnbebauung und Gastronomie

Die Art der Entscheidungsfindung mittels eines Workshops war unserer Ansicht nach sinnvoll. Durch die gemeinsame Erarbeitung von Kernelementen der unterschiedlichen Gestaltungsvarianten und deren Bewertung hat sich unseres Erachtens ein klareres Bild ergeben und die Entscheidungsfindung erleichtert.

Wichtig ist uns in jedem Fall eine Belebung der Ortsmitte sowie die Schaffung bezahlbaren Wohnraums unter Vermeidung zusätzlicher erheblicher Verkehrsströme. Unsere Fraktion hat nicht einstimmig für den Entwurf der BIG gestimmt; das Projekt des genossenschaftlichen Wohnens fand bei uns ebenfalls Fürsprecher*innen.

Klar war unsere Entscheidung gegen Lidl: Ob durch den Discounter das Ortszentrum belebt würde, hat man hier skeptisch gesehen. Unserer Ansicht nach würde die Mehrheit der Kunden eben nicht die kleineren, mitunter höherpreisigen Geschäfte in der Dorfstraße zusätzlich zu ihrem Besuch bei Lidl aufsuchen. Ein hohes Verkehrsaufkommen wäre außerdem unvermeidbar gewesen.

Ökostrom - nachhaltige Stromerzeugung vom eigenen Dach

Um dem Klimawandel entgegen zu wirken, muss zur notwendigen Reduzierung des CO2-Ausstoßes auch im privaten Bereich so weit möglich generell auf die Nutzung fossiler Energien verzichtet oder deren Einsatz wenigstens vermindert werden. Neben einer effizienteren Energienutzung durch Energieeinsparungen ist für Hauseigentümer*innen eine sehr wichtige Maßnahme die naturverträgliche Erzeugung von Sonnenstrom auf dem eigenen Dach mittels Photovoltaik. Die Kombination einer solchen Anlage mit einem Speicher ermöglicht einen höheren Grad des Eigenverbrauchs und erlaubt dabei unter gewissen Voraussetzungen auch Anwendungen in anderen Sektoren wie das Aufladen und den Betrieb eines Elektrofahrzeugs und/oder den Betrieb einer Wärmepumpe für Heizzwecke. Damit wäre es möglich, klimaneutral mobil zu sein oder die eigene Wohnung umweltfreundlich mit Sonnenstrom zu heizen und auch so den Einsatz fossiler Energien und den damit verbundenen klimaschädlichen CO2-Ausstoß einzuschränken.

Ist Ihr Dach für Photovoltaik geeignet?

Für Interessierte, die den Klimaschutz mit der Installation einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Gebäudedach selbst in die Hand nehmen wollen, hier der Link zum Solarpotentialkataster des Kreises Plön, das mit wenigen Klicks mit der Perspektive von oben interessante erste Informationen zu möglichen Optionen der Sonnenenergienutzung auf dem eigenen Dach bereit hält:

https://www.solare-stadt.de/kreisploen/Solarpotenzialkataster?lat=54.369921&lon=10.201762&zoom=14

Einheitsbuddeln

Am 03. Oktober 2021 fand sich am Heikendorfer Heidberg eine illustre Runde mit Vertretern aller Franktionen der Gemeindevertretung, des Handels- und Gewerbevereines, der Ortshandwerkerschaft, der drei Gilden sowie des Naturchutzvereines Vefpu ein, um der im Jahre 2019 begründeten Tradition des Einheitsbuddelns zu fröhnen.

Dank der Vorbereitungen des Amtsbetriebshofes blieb die Kleidung weitestgehend sauber, nach einigen symbolischen Schaufelhüben war das Werk vollbracht. Ganz im Sinne der sich abzeichnenden Regierungskonstellation auf Bundesebene schaufelten die Grünen gemeinsam mit der FDP und philosophierten dabei darüber, ob die Blätter des betreffenden Klima-Baumes nun eher Gelb oder doch Grün seien. Wir werden dessen Entwicklung weiter beobachten.

Mittlerweile stehen so auf dem Heidberg inzwischen 32 der sogenannten Klima-Bäume. Dies bezeichnet übrigens Bäume, die (natürlich auch dem Klimaschutz dienen, aber) im Gegensatz zu unseren heimischen Gehölzen auch die zukünftigen klimatischen Veränderungen besser vertragen. So ist auf dem Heidberg nicht nur ein Mahnmal der Deutschen Einheit entstanden, sondern ebenso eines des Klimaschutzes, welches uns daran erinnert, welchen Beitrag heute jeder von uns zu leisten hat.

Installation von Photovoltaik und Solarthermie auf gemeindeeigenen Gebäuden der Gemeinde Heikendorf als Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung

„Die Tatsache, dass der Verbrauch fossiler Energien und demgemäß die CO2-Belastung der Atmosphäre und damit auch das Risiko gravierender klimabedingter Witterungsextreme ungebrochen ansteigt, fordert alle Akteure zum Handeln auf. Dass wir in Heikendorf einen neuen Kindergarten mit großen Dachflächen am Krischansbarg errichten und dabei zum Nachteil dort aufwachsender Generationen auf die Installation von klimaschonender Photovoltaik verzichten, darf uns nicht ein weiteres Mal passieren. Deshalb müssen jetzt alle bereits vorhandenen Dachflächen auf gemeindeeigenen Dächern in Heikendorf darauf überprüft werden,  ob sie für eine solare Nutzung zur Brauchwassererwärmung oder zur photovoltaischen Herstellung günstigen Sonnenstroms geeignet sind“, sagte heute der Heikendorfer Parteivorsitzende von Bündnis '90/Die Grünen, Olaf Bartels.

Die Tatsache, dass wir dringend auf Erneuerbare Energien umstellen müssen, ist in der internationalen Wissenschaft unstrittig. Witterungsextreme und  ihre teils dramatischen Folgen zeigen weltweit deutlich, wohin uns ein „Weiter so“ mit der unverminderten Verbrennung fossiler Energien führen wird. Mit auf gemeindeeigenen Dächern umweltfreundlich selbst erzeugtem Sonnenstrom bzw. mit durch die Sonne erwärmtem Brauchwasser könnte über entsprechende Speicher ein relativ hoher Deckungsgrad an Eigenversorgung und Verbrauchskosteneinsparung erreicht werden. Durch die preislich wesentlich günstigere Eigenversorgung würden Preiserhöhungen für den noch zu beziehenden Reststrom teilweise kompensiert. Auch wenn die gesetzliche Vergütung für ins Netz eingespeisten Überschussstrom inzwischen erheblich abgeschmolzen worden ist, trägt auch diese Vergütung über 20 Jahre Laufzeit  zur Mitfinanzierung eines Teils der Investitionskosten bei. 

Einen entsprechenden Antrag für die Sitzung der Heikendorfer Gemeindevertretung am 19.10.2021 hat die Fraktion von Bündnis '90/Die Grünen eingereicht. Er zielt darauf ab, die Gemeindeverwaltung zu beauftragen, gemeindeeigene Gebäudedächer zu überprüfen, ob und in welchem Maße diese zur Installation von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen zur Eigenversorgung mit günstigem und umweltfreundlichen Sonnenstrom und Sonnenwärme zur Brauchwassererhitzung geeignet sind.

 

Neubaugebiet Krischansbarg: Kein Aufbruch in Richtung Klimaschutz

Für Mittwoch, den 29. September hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen den Antrag gestellt, im Aufstellungsbeschluss für den neuen Bebauungsplan Krischansbarg von vornherein den Einsatz fossiler Energieträger (Heizöl, Erdgas) aus Gründen des Klimaschutzes auszuschließen. Mögliche Alternativen wären die Versorgung mit CO2-freier Energie: elektrische Wärmepumpen für Erd- oder Grundwasserwärme dezentral für jedes Haus oder zentral über ein Nahwärmenetz, Holzhackschnitzel. Alle Varianten werden üppig von der staatlichen KfW-Bank gefördert.

Wir hatten die Hoffnung, dass vor dem Hintergrund

  • des Pariser Klimaabkommens vom November 2015,
  • des Beschlusses der Europäischen Kommission zum Klimaschutz und zur Senkung der CO2-Emissionen,
  • des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichtes vom 24. März 2021 zur Konkretisierung der notwendigen Klimaschutzmaßnahmen und schließlich
  • des Beschlusses der Bundesregierung vom August 2021 zur Verkürzung der Zeiträume zur Senkung der CO2-Emissionen (jedoch erneut ohne konkrete Maßnahmen zu nennen)

die Problematik des fortschreitenden Klimawandels hinreichend präsent sei. Katastrophen nicht nur in fernen Ländern sondern auch in Deutschland verdeutlichen dies auf schreckliche Weise. Gestützt wurde diese Hoffnung auch auf die wiederholte Nennung der hohen Bedeutung des Klimaschutzes bei Vertreterinnen aller Parteien (bis auf eine …) im Bundestagswahlkampf auf allen Ebenen, von den Bundeskanzlerkandidaten bis zum Heikendorfer Bürgermeister in seinem persönlichen Wahlkampf (sinngemäß: „Die Partei muss sich besser aufstellen und Natur- und Umweltschutz stärker herausstellen“, NDR-Bericht vom CDU-Parteitag am 14.8.2021 in Neumünster).

Weit gefehlt.

Nach der knappen Betonung, wie wichtig ihnen der Klimaschutz sei, kam das „Aber“ von den VertreterInnen der CDU. Man wisse zu wenig, um das entscheiden zu können; man müsse die Gemeindewerke davor schützen, weniger Erdgas zu verkaufen; die Baupreise für junge Familien würden unvertretbar steigen; und überhaupt: das gehöre nicht, wie vier andere Punkte (Geschosswohnungsbau; Sozialwohnungen; Betreutes Wohnen oder Pflegeeinrichtung; Gewerbegebiet), in den Aufstellungsbeschluss, sondern könne später beraten werden, weil es nachrangig sei. Man müsse dazu Fachleute einladen und das in Ruhe im Fachausschuss beraten.

FDP und UWH schlossen sich wortkarg an. Die Presse war anwesend.

Auch die wiederholte, engagierte Fürsprache des SPD-Vertreters und früheren Bürgermeisters Alexander Orth half nicht. Angesichts der Mehrheitsverhältnisse (CDU 5, UWH 1, FDP 2 zu Grüne 3, SPD 3) und der drohenden Ablehnung des Antrages, schloss sich die Grüne Fraktion dem Antrag der Bedenkenträger nach Verweisung in den Fachausschuss an, um zu retten, was vielleicht noch zu retten ist.


Wir werden im Auge behalten, ob den Worten nun endlich auch mal Taten folgen.


Aktueller Status:

Zu unserem Antrag, im Neubaugebiet Krischansbarg auf die Verwendung fossiler Energien für die Wärmeversorgung zu verzichten, warten wir noch auf die Terminierung einer Veranstaltung, zu der Experten zur CO2-freien Wärmeversorgung in Neubaugebieten gehört werden sollen."

Aufstellungsbeschluss Neubaugebiet Krischansbarg: Beheizung mit erneuerbaren Energien

In der Sitzung der Gemeindevertretung am Mittwoch, dem 29. September wird die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN beantragen, innerhalb des Plangebietes Krischansbarg die Nutzung fossiler Brennstoffe auf der Grundlage von Kohle, Erdöl oder Erdgas für Heizzwecke für unzulässig zu erklären.
„Dies muss frühzeitig in die Planungen einfließen“, so Olaf Bartels von den GRÜNEN dazu, „um ohne Zeitnot Möglichkeiten der Beheizung mit regenerativen Energien vorzusehen. Ein weiteres fossil beheiztes Neubaugebiet können wir uns nicht leisten“, so Bartels weiter. „Wir können nicht immer nur vom Klimaschutz reden. Andere Gemeinden, wie Preetz, zeigen uns, in welche Richtung wir denken müssen, um den Treibhauseffekt zu verringern.“

 


Die Heikendorfer Gemeindevertretung wird voraussichtlich den Aufstellungsbeschluss für den neuen Bebauungsplan Nr. 82 „Wohnquartier Krischansbarg“ fassen. In einer ersten Beratung hatte der Bau- und Umweltausschuss am 30. August die Empfehlung gegeben, das Gebiet zwischen dem Krischansbarg, dem Zubringer Nord und nördlich der Bundesstraße 502 zu überplanen.
Dort sollen sowohl Wohnungen als auch eine Gewerbegebietsfläche entstehen. In diesem frühen Stadium sind zunächst nur die wesentlichen Planungsziele festgesetzt:

  • Wohnbaufläche mit Geschosswohnungen, 
  • förderfähigen Sozialwohnungen, 
  • Einrichtungen für Wohngruppen oder einer Pflegeeinrichtung sowie einer 
  • Gewerbefläche.

Wir würden uns freuen, wenn die Gemeinde Heikendorf geschlossen ein Zeichen für die Klimawende setzt.


Begründung
In Umsetzung des für Deutschland rechtsverbindlichen Pariser Klimaschutzübereinkommens vom November 2015 sowie des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 24. März 2021 hat die Bundesregierung im August 2021 beschlossen, bis 2030 die CO2-Emissionen um 65 % gegenüber 1990 zu reduzieren. 
Im Sektor „Haushalt“ beansprucht die Heizung rund 70 % des gesamten Energiebedarfs. Dieser wird traditionell fast ausschließlich durch Verbrennung fossiler Energieträger (Heizöl, Erdgas, früher auch Kohle) gedeckt. Dabei kommt es zu erheblichen CO2-Emissionen. CO2 ist neben Methan (Erdgas) der Haupttreiber des Klimawandels.
Die Art der Gebäudeheizung und die damit verbundenen CO2-Emissionen werden in einem neuen B-Plan-Gebiet für Jahrzehnte festgeschrieben. Wenn ein Erdgasnetz verlegt wird, werden in der Folge auch Erdgasheizungen installiert, und sie werden mindestens die nächsten 20-30 Jahre betrieben. Eine Umstellung auf erneuerbare CO2-freie Energieträger wäre vor dem Hintergrund der seitens der Erschließer (Erdgasnetz) als auch der Bauherren (Erdgasheizungen) getätigten Investitionen dann nicht mehr realistisch. 
Der frühzeitige Beschluss ist erforderlich, um kostenträchtige Fehlentscheidungen beim Erschließer, beim Energieversorger sowie bei den Bauherren zu vermeiden.
Die Stadt Preetz z.B. hat diesen Satz im Textteil ihres B-Plans 102, Moorkoppel, (Satzungsbeschluss am 3.11.2020) verbindlich festgeschrieben.
Die zu realisierenden Alternativen können zunächst offenbleiben. Es bieten sich an ein Nahwärmenetz mit Anschlussverpflichtung und Nutzung der Geothermie (Erdwärmesonde) oder die Nutzung dezentraler elektrisch betriebener Wärmepumpen, die ihre Wärme aus dem Boden bzw. dem oberflächennahen Grundwasser beziehen. Diese CO2-freie, regenerative Wärmeerzeugung wird erheblich finanziell geför-dert (Bundesförderung der KfW für effiziente Gebäude).
 

Bürgermeisterwahl in Heikendorf

Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden: Tade Peetz wird ab November 2021 hauptamtlicher Bürgermeister des Ostseebades Heikendorf. Dazu gratulieren wir unserem Bürgermeister. Wir Grünen hätten es uns natürlich anders gewünscht.

Unserem Kandidaten Paul Droßard, der für mehr Transparenz und stärkeren Dialog eintrat, danken wir sehr für sein großes Engagement! Wir haben ihn auf etlichen Ständen, mit Flyern und Plakaten und vielen Gesprächen unterstützt. Das Wahlergebnis hat uns auch gezeigt: Die Menschen sind empfänglich für Veränderungen und bereit für den Dialog. Wie sonst können wir uns erklären, dass Paul Droßard rund 30 Prozent der Stimmen erhalten hat?

Im Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern haben wir viel gelernt, von dem wir einiges umsetzen können, auch ohne den Bürgermeister zu stellen. Transparenz, Kompetenz, Zukunftsorientierung – diese Werte werden wir in der nächsten Zeit noch stärker in den Fokus stellen.

 


Was wir auch zukünftig tun werden:

  • Insbesondere bei umstrittenen Themen wie Bebauungsplänen, der Entwicklung des Ortskernes, der Sanierung des Hafens, der Erhebung von Straßenausbaubeiträgen und den Perspektiven für die Heinrich-Heine-Schule werden wir stärker in den Dialog gehen und uns bemühen, mehr Transparenz insbesondere gegenüber den Betroffenen herzustellen.
  • Wir werden darauf drängen, dass sich das politische Handeln verstärkt auch auf langfristige Ziele ausrichtet. Darunter fällt beispielsweise die Konsolidierung der gemeindlichen Finanzen. 
  • Und ganz besonders am Herzen liegt uns die Formulierung und Erreichung von Klimazielen, die wir vor Ort umsetzen wollen. Z.B. durch Informationen/ Projekten zur Dämmung und Sanierung von Häusern, Einsatz von Solarenergie, Wärmepumpen, Wärmenetzen und/ oder Kraftwärmekopplung in Neubaugebieten, Bürgerstromprojekten sowie dem Fitmachen Heikendorfer Wohngebiete gegen Starkregenereignisse und starke Hitze,  Mobiltätskonzepten und Projekten für eine  Ernährung, die auch der Landwirtschaft hilft klimafreundlich zu werden.
  • ·Wir werden auch in Zukunft grüne Themen zum Wohle unserer Gemeinde anpacken und daran arbeiten, dafür Mehrheiten in der Gemeindevertretung zu finden.
     

Impressionen vom Bürgermeisterwahlkampf

Bürgermeisterkandidat Paul Droßard stellt sich vor

Am 29.07. startet Paul Droßard den Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters des Ostseebades Heikendorf. In den kommenden Wochen wird er auf Veranstaltungen, Terminen und Ständen das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen. Der zunehmenden Politikverdrossenheit begegnet der Kandidat mit mehr Transparenz und dem Wunsch nach stärkerem Dialog ("Veränderungen brauchen Klartext!").

Paul Droßard wird sich zunächst im Rahmen der Veranstaltung mit Robert Habeck zwischen 13 und 14 Uhr auf dem Dorfplatz vorstellen. Danach steht er auf dem Wochenmarkt Rede und Antwort.

Weitere Informationen zu dem Bürgermeisterkandidaten der Heikendorfer Grünen finden Sie hier

gruenekreisploen.de/ortsverbaende/heikendorf/buergermeisterheikendorf/

Triff Robert Habeck in Heikendorf

am 29. Juli 2021 von 13 – 14 Uhr auf dem Dorfplatz vor dem Rathaus

Vom 12. Juli bis zum 30. Juli 2021 bereist Robert Habeck, Spitzenkandidat und Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, im Rahmen einer Küstentour Schleswig-Holstein.

Am Donnerstag, den 29. Juli 2021 um 13 Uhr wird er Heikendorf besuchen. Wir möchten alle Interessierten herzlich einladen, mit dabei zu sein.

Robert Habeck wird bei seiner Reise durch Schleswig-Holstein mit den Menschen in den Küstenorten von Nord- und Ostsee sprechen, an den Uferpromenaden und den Stränden, von Lübeck bis Sylt, von Husum bis Flensburg, immer an der Küste entlang. Er wird Unternehmen und innovative Projekte besuchen und sich zeigen lassen, wie sich die Menschen an der Küste für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft bereit machen. In Heikendorf wird er gemeinsam mit Martin Drees, Direktkandidat zur Bundestagswahl im Wahlkreis 6 Plön / Neumünster, an einer Publikumsveranstaltung teilnehmen.

Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme aufgrund der andauernden Corona-Pandemie nur für eine begrenzte Personenanzahl unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln möglich ist. Ein Mund-und Nasenschutz muss die ganze Zeit mitgeführt werden und ist zwingend zu tragen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Es gelten die zum Zeitpunkt des jeweiligen Termins gültigen Regelungen des Landes Schleswig-Holstein.


 

Grüne Bürgermeisterkandidat*in gesucht

Bündnis 90/Die Grünen suchen Bewerber*in für das Amt der/des Bürgermeister*in in Heikendorf.

Zur Wahl des/der hauptamtlichen Bürgermeister*in wollen wir mit einem Kandidaten oder einer Kandidatin antreten, der oder die die Ziele Grüner Politik in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Gremien und Verwaltung für die Einwohnerinnen und Einwohnern umsetzt und langfristig Grüne Politik vor Ort gestaltet. Hierfür wünschen wir uns eine erfahrene Persönlichkeit, die Lust hat, die Zukunft Heikendorfs langfristig ökologisch und sozial zu gestalten.

Der/die Bürgermeister*in wird am 05. September 2021 direkt von den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Ostseebad Heikendorf gewählt. Eine mögliche Stichwahl findet am 26. September 2021 statt. Danach erfolgt die Ernennung zur Beamtin/zum Beamten auf Zeit für die Dauer von sechs Jahren. Die Besoldung richtet sich nach der Kommunalbesoldungsverordnung für Schleswig-Holstein (zurzeit Besoldungsgruppe A 14).

Die Gemeinde Heikendorf mit rund 8.500 Einwohnern liegt am Ostufer der Kieler Förde zwischen Mönkeberg und Laboe und umfasst als Großgemeinde die Ortsteile Altheikendorf, Neuheikendorf, Möltenort, Schrevenborn und Kitzeberg. Sie ist nicht nur Naherholungszentrum und Seebad, sondern wird in ihrer Selbstdarstellung als „ländlich gebliebene, aber funktionell hoch urbanisierte Gemeinde“ beschrieben. Heikendorf ist ein offener und sympathischer Wohn- und Arbeitsort, der eine aktive und engagierte Kommunalpolitik betreibt. Seit den letzten Kommunalwahlen 2018 belegen fünf Parteien in der Gemeindevertretung 19 Sitze: CDU (6), Bündnis 90/ Die Grünen (5), SPD (3), UWH (3), FDP (2).

Die Beschlüsse der Gemeindevertretung bereitet der/die Bürgermeister*in im Zusammenwirken mit der Amtsverwaltung vor und ist für die sachliche Erledigung der Aufgaben nach deren Zielen und Grundsätzen sowie im Rahmen der von ihr bereitgestellten Mittel verantwortlich. Zudem ist sie/er Dienstvorgesetzte*r von etwa 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den gemeindeeigenen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Offene Ganztagsschule, Gemeindebücherei oder Sozialstation, für Ortsmarketing und Wirtschaftsförderung. Nach außen hin repräsentiert der/die Bürgermeister*in gemeinsam mit dem/der Bürgervorsteher*in die Gemeinde Heikendorf und kooperiert mit den anderen amtsangehörigen Gemeinden, so die Stellenbeschreibung.

Wer auf Vorschlag unserer Fraktion in der Gemeindevertretung kandidieren möchte, kann gerne Kontakt zu uns aufnehmen. Wir freuen uns sehr über eine Nähe zu Grüner Politik und setzen geeignete fachliche und persönliche Erfahrungen sowie Kenntnisse auf dem Gebiet der Kommunalen Selbstverwaltung voraus. Die Funktion erfordert ferner eine hohe Kompetenz in der Personalführung sowie zur Steuerung komplexer Prozesse.

Wir freuen uns über Anfragen/Bewerbungen bis spätestens zum 31. Mai 2021.

Kontaktdaten:

Bündnis 90/Die Grünen Ortsverband Heikendorf
Vorsitzender Olaf Bartels
Mühlenwiesen 5, 24226 Heikendorf
E-Mail: gruene.heikendorf@gmx.de

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Pressemitteilung

Finanzielle Unterstützung der Arbeit des Aktionsforums für Nachhaltigkeit e. V., Heikendorf

„Das Aktionsforum für Nachhaltigkeit hat in der kurzen Zeit seines Bestehens durch Projekte u. a. zum Klima- und Ressourcenschutz viel Zuspruch erfahren und damit Maßstäbe gesetzt. Deshalb haben sich die Heikendorfer Grünen  dazu entschieden, die weitere Arbeit der Einrichtung mit einer Spende in Höhe von 200 € zu unterstützen“, sagte heute der Ortsverbandsvorsitzende Olaf Bartels.

Die Unterstützung sei als Anerkennung für die mit großem Einsatz ehrenamtlich erbrachten Bemühungen gedacht, Denkanstöße zu einem umweltfreundlicheren Verhalten und zu einem nachhaltigeren Lebensstil zu geben. Dabei ging es in der Vergangenheit um verschiedenste Projekte wie zum Beispiel einem Infoabend zum Thema „unverpackt einkaufen“, Aktionen zum Plastik- und Mikroplastikproblem, Beteiligung an Baumpflanzungen in der Gemeinde sowie um die Durchführung eines Energiesparwettbewerbs in Heikendorf. Wenngleich weitere Veranstaltungen wie z. B. eine Energiemesse durch die Corona-Einschränkungen nicht realisiert werden konnten, soll die erfolgreiche Arbeit auch in Zukunft fortgesetzt  werden.

Ins Leben gerufen wurde das Aktionsforum 2019 durch die Initiatorinnen Jutta Briel und Wiebke Heller aus Heikendorf. Beide stehen der Einrichtung auch heute noch als engagierte  Ideengeberinnen zur Verfügung. Nachdem das Aktionsforum zum Jahresbeginn 2021 in einen gemeinnützigen „eingetragenen Verein“ überführt worden ist, lenken beide dessen Geschicke auch künftig - nunmehr als Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende - und werden dabei durch weitere Mitglieder auch aus anderen Amtsgemeinden unterstützt.

Olaf Bartels dankt dem Aktionsforum für seine hervorragenden Bemühungen und wünscht ihm vor allem zu dem vordringlichen Problem der menschengemachten Erderwärmung für die Zukunft weiterhin viel Erfolg – auch wenn die gewährte Unterstützung nicht mehr als ein kleiner Beitrag für die überaus wichtige Vereinsarbeit auf lokaler Ebene sein kann.


 

Vogelfutter und Weihnachtsgebäck

Heikendorfer GRÜNE tischen zum Nikolaus Gutes für Vögel und Bürger auf

Die Vertreter der Fraktion der GRÜNEN in Heikendorf werden auch in diesem Jahr zum Nikolaus wieder auf dem Schmiedeplatz mit einem kleinen Info-Stand vor Ort sein.

Am Samstag, den 07.12.2019 ab 10 Uhr werden sie sich EinwohnerInnen und ihren Fragen persönlich stellen, Selbstgebackenes verteilen und dieses Jahr zudem auf das dramatische Artensterben bei den Vögeln aufmerksam machen.

Seit 1980 hat die Zahl der Vögel in den Staaten der Europäischen Union um 56 Prozent abgenommen: Hunderte Millionen Tiere sind damit schlicht verschwunden, darunter Arten, die man früher als Allerweltsarten bezeichnet hat, wie Star, Feldlerche oder Goldammer. Die Gründe dafür sind vielschichtig, zunächst aber ist das Insektensterben durch den Einsatz von Pestiziden Grund für einen eklatanten Futtermangel. Aus diesem Grund verteilen die Mitglieder der GRÜNEN kostenlos Vogelfutter. Naturschutzverbände rufen dazu auf, die Vögel zudem nicht nur während des Winters, sondern fortlaufend durch das Jahr zu füttern!

Quelle: Fachgruppe „Vögel der Agrarlandschaft“ der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft

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Für starke GRÜNE in der Gemeindevertretung Heikendorf – am 6. Mai GRÜN wählen!

Liebe Wählerinnen und Wähler,

in den letzten Jahren ist in Heikendorf viel geschehen. Die Grünen haben sich unter anderem für den Tourismus stark gemacht und wichtige Projekte mitgetragen. Auf unsere Initiative hin werden in diesem Jahr zwei Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in unserer Gemeinde installiert. Für andere grüne Themen gab es bislang keine Mehrheiten. So bemängeln wir Art und Umfang mancher Bebauung, die Vernichtung wertvollen Grünlands und beispielsweise beim Thema Straßenbau das fehlende Konzept zur nachhaltigen Finanzierung. Auch der Schutz unserer Natur- und Naherholungsgebiete wie der Mühlenau ist immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Sie suchen Gründe, bei der anstehenden Kommunalwahl Ihre Kreuze bei den Heikendorfer Grünen zu machen? Dies sind unsere Anliegen für die nächsten Jahre:

  • die Ortsmitte stärken
  • zukunftsfähige Verkehrskonzepte fördern
  • der Jugendarbeit einen Raum geben
  • bezahlbares Wohnen ermöglichen
  • den dörflichen Charakter Heikendorfs bewahren
  • faire Lösungen für finanzielle Herausforderungen finden – Stichwort „Straßensanierung“
  • den Naherholungswert und somit auch den Tourismus fördern
  • den Möltenorter Hafen sanieren
  • (Plastik-) Müll vermeiden
  • Natur und Umwelt schützen

Einige unserer Punkte werden Sie auch in anderen Wahlprogrammen finden. Messen Sie uns daher besser an unseren Taten, als an unseren Versprechen. Werden Sie aktiv! Sprechen Sie uns an und unterstützen Sie uns durch Ihre Kritik, Ihre Ideen, Wünsche und Hinweise.

Aktiv werden?

Es gibt viele gute Gründe, sich kommunalpolitisch zu engagieren. Persönliche Betroffenheit und Lust an der Umsetzung politischer Ideen kann für die einen leitend sein. Einfach mit netten Menschen Spaß zu haben für die anderen. Wenn beides zusammen kommt, seid Ihr richtig beim Ortsverband Heikendorf. Wir laden Euch herzlich ein, mit uns Kontakt aufzunehmen oder einfach mal zu unseren nächsten Treffen zu kommen. Für eine Mitarbeit ist es nicht notwendig, Mitglied zu werden, auch wenn wir uns über neue Mitglieder natürlich sehr freuen. Gerne nehmen wir Euch in den Infoverteiler des Orts- und des Kreisverbands auf. Hierzu genügt es, einfach eine Mail zu schreiben an unseren Ortsverband gruene-heikendorf(at)gmx.de.